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Die Welt vom Pferderücken aus.

26.01.2007 Der Argentinier Eduardo Díscoli hat bereits 26000 Kilometer auf dem Pferderücken zurückgelegt auf einer Reise die 2001 begann.

Mehr als 5 Jahre Reise auf dem Pferd und 26000 km von Argentinien, Süd- und Mittelamerika bis New York und danach von der Nordamerikanischen Stadt im Flugzeug und zwei Pferden bis Amsterdam, weiter ging die abenteuerliche Rundreise über Belgien, Frankreich, der Weg von Santiago in Nordspanien, Lissabon, die Mittelmeerküste, Katalonien und seit gestern im Fürstentum. Hier bleibt er bis nächsten Dienstag in einem Lokal in Arinsal untergebracht.

Der Protagonist dieser kuriosen Geschichte und dem noch viele Kilometer in den nächsten 5 Jahren zu reisen bleiben, ist der Argentinier Eduardo Díscoli, der 2001 dieses Abenteuer anging und das mit der Absicht geboren wurde eine grosse Reise zu machen – in Argentinien sind Strecken von 500 oder 600 Kilometer mit dem Pferd üblich – und für sein Land einen Weltrekord zu schlagen.

Geschieden, mit zwei Kindern „schon gross, die mit der Mutter leben und mit denen ich Kontakt halte über die Webseite www.deacaballoalmundo.com.ar, Ex-Angestellter des Oberlandesgerichts, ehemaliger Polospieler, dieser Mann von 56 Jahren erzählt, dass sein Leben immer mit dem Land und den Pferden verbunden war. Jetzt proklamiert er sich als „eine Art kultureller Botschafter meines Landes“ und erklärt in diesem Sinne die sehr gute Zusammenarbeit der Konsule und der Botschafter Argentiniens überall sowie die gute Aufnahme durch die Leute welche er auf seinem Weg getroffen hat.

Gerade gestern, erklärt er, haben zwei Andorraner ihn zum Essen eingeladen und ihm ein Handy geschenkt um ihm die Kommunikation im Fürstentum zu erleichtern. Er wollte noch 20 Kilometer weiter nach Arinsal reiten wo Landsleute ihn unterbringen und „ich werde es ausnutzen um nach 7 Jahren mal wieder Ski zu fahren“.

Er macht ca. 5000 Kilometer jährlich und sucht noch immer einen Schutzherrn (Gönner). Der *„Corralito“ von 2001 hat ihn erwischt und er konnte wenig für seine Ersparnisse tun, aber das Projekt ging weiter. Die nächsten Stationen sind Frankreich und Italien und dann weiter nach Mongolien, China und Indien.

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*Corralito (von span. corral-Stall) ist die umgangssprachliche Bezeichnung für ein argentinisches System zur Beschränkung des Bargeldumlaufs, das 2001 in der Argentinien-Krise von der Regierung Fernando de la Rúas eingeführt wurde.




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